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Tarifrunde 2017

Erste Warnstreiks am 22.09. und 23.09.2017. Sieben Münchener Filialen Freitag und Samstag geschlossen

Vor der am Montag den 25.09.2017 in Siegburg beginnenden dritten Verhandlungsrunde haben sich unsere Kolleginnen und Kollegen in 7 Münchener Filialen am Warnstreik beteiligt. Bundesweit fanden in den Betrieben der Postbank Filialvertrieb AG Warnstreiks statt. Dies ist ein klares Zeichen an den Arbeitgeber, dass die Beschäftigten ein verhandlungsfähiges Angebot in der nächsten Runde erwarten.

In München waren die Filialen München 19, München 38, München 70, München 701, München 83, München 90 und München Pasing ganztägig geschlossen.

 

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Am 4. September 2017, hat in Berlin die zweite Verhandlungsrunde der Tarifrunde Postbank stattgefunden.

Wir sind mit der Erwartung in die Tarifverhandlungen gegangen, endlich ein Angebot der Arbeitgeber zu erhalten.

Aber die Arbeitgeberseite hatte nur Erklärungen dafür, was alles nicht geht. Im Allgemeinen begründet dies die Arbeitgeberseite mit Wechselwirkungen mit Blick auf die anstehende Integration.
In der Konsequenz: Kein Angebot! Zu keiner der ver.di Forderungen – auch nicht zum Kündigungsschutz.

Unsere Forderung: Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022    
Die Antwort des Arbeitgebers: Der Kündigungsschutz steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Integration der Postbank in die Deutsche Bank – kein Angebot!

Unsere Forderung: Gehaltserhöhung um 5 Prozent    
Die Antwort des Arbeitgebers: Die durch die Integration angestrebten Einsparungen von 900 Mio. Euro dürfen nicht gefährdet werden: Niedrigzinsphase, Erträge werden geringer….Wenn die Erträge nicht wachsen, müssen die Kosten in den Fokus genommen werden. Deshalb maximal eine moderate Steigerung aber auch hier: Kein Angebot!

Unsere Forderung: Anhebung der Ausbildungsvergütungen    
Die Antwort des Arbeitgebers: Erfolgt nur, wenn die Ausbildungsbedingungen vereinheitlicht werden – hier müsse der Tarifvertrag private/ öffentliche Banken Maßstab sein. Kein Angebot!

Unsere Forderung:  Unternehmensspezifische Forderungen
Die Antwort des Arbeitgebers: Kein Angebot!

Unsere Forderung: Gesprächsbedarf zu einem Zukunftstarifvertrag    
Die Antwort des Arbeitgebers: Gesprächsbedarf anerkannt

Nach dem gestrigen Verhandlungstag ist für uns klar, dass der Kündigungsschutz und die anderen Forderungen nicht allein am Verhandlungstisch durchgesetzt werden können.

Jetzt ist wichtig: „Da muss mehr kommen!“
Vor der 3. Verhandlungsrunde am 25.September in Siegburg müssen wir unseren Tarifforderungen in den Betrieben Nachdruck verleihen. In einigen Betrieben gab es bereits erste Aktionen; vor der 3. sind weitere Aktionen geplant. Jetzt kommt es darauf an, dass sich viele beteiligen.
 

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DER ANFANG IST GEMACHT

Am 22. Juni fand ein Sondierungsgespräch zwischen ver.di und dem Arbeitgeber Postbank mit dem neuen Verhandlungsführer Herrn Philip Laucks zum Thema Zukunftstarifvertrag und Kündigungsschutz in Hamburg statt. Die übrigen Forderungen hatten wir gegenüber dem Arbeitgeber bereits in der ersten Verhandlungsrunde erhoben und begründet.

Unsere Bedingung für die von der Arbeitgeberseite gewünschte zeitliche Streckung war, eine einseitige Zusage des Arbeitgebers vorerst keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen. Eine solche Zusage hat die Postbank bis zum 30.09.2017 mündlich in diesem Gespräch gegeben. Unsere Forderung für einen Kündigungsschutz bis Ende 2022 bleibt unverändert bestehen.

Wir haben unsere Eckpunkte zu einem Zukunftstarifvertrag vorgestellt. Neben alternsgerechtem Arbeiten soll dieser Tarifvertrag auch Regelungen für ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Berufsleben enthalten. Für Auszubildende im Postbank-Konzern wollen wir mehr Möglichkeiten für verbindliche Übernahmen. Zudem stellen wir uns Weiterbildungsansprüche und Regelungen zur arbeitnehmerorientierten Arbeitszeitgestaltung vor.

Die weiteren Inhalte sind:

- Regelungen zur Gestaltung von Auswirkungen von Digitalisierungs-und Rationalisierungsprozessen

- Regelungen zum mobilen Arbeiten

- Auslagerungsschutz – Verzicht auf Outsourcing

- Unternehmensveränderungen ausschließlich in Verbindung mit Überleitungsregelungen

- Erhalt eines zukunftsfähigen Filialnetzes. Hohe Flächenpräsenz und Standortsicherheit (auch im Klassik Bereich der Postbank und der BHW Gruppe)

- Einrichten von Zeitwertkonten

 Der Arbeitgeber hat sich hierzu noch nicht geäußert.

 

VERHANDLUNGSFÄHIGES ANGEBOT WIRD ZUM NÄCHSTEN MAL ERWARTET

Für die zweite Verhandlungsrunde erwarten wir ein verhandlungsfähiges Angebot. Dies muss neben der Verlängerung des Kündigungsschutzes natürlich auch ein Angebot zur Gehaltserhöhung, zur überproportionalen Anhebung der Ausbildungsvergütungen und den weiteren Forderungen enthalten.

WANN GEHT’S WEITER?

Die Termine für die Tarifverhandlungen der 18.000 Beschäftigten im Postbankkonzern sind fixiert auf den 04.September in Berlin und den 25.September in Bonn-Siegburg.

Jetzt genießen wir erst einmal den Sommer und erwarten die heiße Phase unserer Tarifrunde dann für den September…schauen wir mal ob der Arbeitgeber sich dann schon mal warm anziehen muss.

 

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Sondierungsgespräch am 22.Juni 2017

Für den 21.+22. Juni ist die nächste Verhandlungsrunde terminiert – eigentlich. Wir werden diese zweite Runde jetzt nicht als offizielle Verhandlung führen. Wir nutzen den Termin 22. Juni als Sondierungsgespräch zwischen dem ver.di Verhandlungskreis und der Arbeitgeberseite. Dort wollen wir erstmals über unsere Eckpunkte in einem Zukunftstarifvertrag sprechen und natürlich über die Notwendigkeit des Kündigungsschutzes.

Ebenfalls an diesem Termin sollen dann die weiteren Verhandlungstermine verabredet werden.

Diese etwas außergewöhnliche Tarifrunde erfordert von uns einen etwas längeren Atem.

 

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Die 2. Verhandlungsrunde am 19. Mai wurde von der Postbank abgesagt; nächster Verhandlungstermin ist am  21. Juni 2017

Dies hat, um gar keine Aufregung zu schüren, keinen direkten Zusammenhang mit der Integration Deutsche Bank/Postbank. Der Grund warum jetzt alles auf Anfang steht, ist der, dass Ralf Stemmer, Arbeitsdirektor und Verhandlungsführer der Postbankseite, das Unternehmen zum 31. Mai 2017 verlässt. Deshalb hat Herr Strauß gebeten, die Tarifverhandlungen am 19.05. auszusetzen und mit dem neuen Arbeitsdirektor Herrn Philip Laucks am 21. Juni fortzuführen.

Wir werden die Zeit nutzen unsere Vorbereitungen für die anstehende heiße Phase gut zu planen. Ebenso werden wir unsere Bemühungen intensivieren unsere Forderungen bezüglich einer guten Integration von Postbank in die Deutsche Bank voran zu bringen. Deshalb ist die Verzögerung eventuell sogar eine Chance beide Themenkomplexe – Integration und Tarifrunde – zu verknüpfen und damit mehr zu erreichen.

Wir halten Euch, liebe Kolleginnen und Kollegen über alle Entwicklungen auf dem Laufenden.

 

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Erste Verhandlungsrunde Postbank ergebnislos beendet

NULL-Antwort und NULL Angebot

Wir haben zu Beginn der ersten Verhandlungsrunde am 6.April in Bonn das globale Wirtschaftswachstum, die allmähliche Genesung der europäischen Volkswirtschaften und die robuste wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland dargestellt. Die Arbeitgeberseite will hierzu in der 2.Verhandlungsrunde Stellung nehmen.

Im Anschluss haben wir die Situation in der Postbank bewertet. Erfreulicher Weise steht die Bank ökonomisch vergleichsweise gut da – hier einige Kennzahlen aus unserer Analyse des zurückliegenden Geschäftsjahres:

bulletDurchschnittlicher Personalaufwand pro Beschäftigten ist gesunken um 7,7%-Pkte
bulletPersonalkapazitäten wurden um rund 3% reduziert
bulletProvisionsüberschuss um 2,6% auf 843 Mio gestiegen (obwohl die neue Kontowelt erst ab November umgestellt wurde)
bulletKreditneugeschäft auf Rekordniveau - Gesamtwachstum bei Kreditneugeschäft um 13,6%
bulletRatenkredite plus 8,4% auf 2,7 Milliarden - deutscher Markt wuchs nur um 6,2%
bulletFirmenkundenkredite mit einem Gesamtkreditvolumen von 1,8 Milliarden Euro = ein Plus von 43%!
bulletHarte Kernkapitalquote deutlich auf 12,4 Prozent gestiegen (Vj. 11,5%). Leverage Ratio stabil bei 3,4%
bulletAusblick 2017: Beim Ergebnis vor Steuern ein ist ein deutlicher Anstieg geplant.

Unser Augenmerk haben wir auf das wichtigste „Asset“ der Postbank gelegt: Die Beschäftigten! Leben die Marke und die Kultur und haben trotz Personalabbau und versprochener  - aber nicht immer umgesetzter - Digitalisierung den Kunden in den Fokus gestellt. Die neue Kontowelt und Verkauf der neuen Produkte wurde super umgesetzt; die Kündigungen und Kundenanfragen für die neuen Girokonten exzellent und kompetent bearbeitet.

ABER: In der Bank herrscht große Verunsicherung und die Stimmung ist nicht gut. Nichts Belastbares ist bekannt zur geplanten Reintegration in die Deutsche Bank. Die Arbeitgeber versuchen zwar, ihre Führungskräfte zuversichtlich zu stimmen – und haben doch keine verlässlichen Antworten auf die drängenden Fragen aller Beschäftigten. Die Beschäftigten wollen Schutzregelungen. Dafür gibt es das seit Jahrzehnten bewährte Instrument des Kündigungsschutzes. Dieser hat in der jetzigen Situation einen besonderen Stellenwert.

Wir haben sodann unsere Forderungen dargestellt und begründet:

bulletSchutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2022
bullet5 % Gehaltserhöhung, Laufzeit 12 Monate, Ausbildungsvergütung auf Branchenniveau Banken
bulletZukunftstarifvertrag (z.B. ATZ, Vorruhestand, Übernahme Azubis, altersgerechtes Arbeiten)
bulletSpezielle Forderungen für Postbank Filialvertrieb und Postbank Classic


Die Arbeitgeberseite hat für die Forderung nach Verlängerung des Kündigungsschutzes zwar grundsätzlich Verständnis, sich aber zu keiner unserer Forderungen positioniert. Sie wirkte eigenartig teilnahmslos. Das haben wir in früheren Tarifverhandlungen so noch nicht erlebt.   

Unser Fazit:Die Verhandlungsatmosphäre war freundlich. Die Arbeitgeberseite wirkte eigenartig teilnahmslos und war im wahrsten Sinn des Wortes sprachlos. Es besteht derzeit keinerlei Anlass, von einem konstruktiven Verlauf der Tarifrunde auszugehen.

Jetzt ist wichtig: „Da muss mehr kommen!“ Vor der 2. Verhandlungsrunde am 19.Mai in Berlin müssen wir unseren Tarifforderungen in den Betrieben Nachdruck verleihen. In einigen Betrieben gab es bereits erste Aktionen; rund um Ostern sind weitere Aktionen geplant. Bitte mitmachen! 

 

ver.di
Fachbereich Finanzdienstleistungen

 

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Am 06.02.2017 haben die ver.di-Tarifkommissionen unsere Forderungen zur bevorstehenden Tarifrunde Postbank beschlossen. Diese besteht aus zwei Teilen, einer gemeinsamen Forderung für alle Firmen im Konzern Postbank und spezielle Forderungen für einzelne Firmen im Konzern.

 Gemeinsame Forderungen für den Postbankkonzern sind:

       Der Kündigungsschutz wird bis Ende 2022 verlängert

       Die Grundvergütungen werden ab 01. April 2017 um 5 Prozent erhöht

       Die Ausbildungsvergütungen werden im:

                1. AJ auf   976,-€

                2. AJ auf 1038,-€

                3. AJ auf 1100,-€ erhöht

       Laufzeit 12 Monate

       Abschluss eines Zukunftstarifvertrages, z.B. mit Regelungen

       zu vorgezogenem Ausscheiden aus dem Berufsleben (Vorruhestand/Altersteilzeit)

       zum altersgerechten Arbeiten

       zur Gestaltung/Abfederung von Auswirkungen von Digitalisierungs- und Rationalisierungsprozessen

 Forderungen für den Filialvertrieb:

       Fortführung der Postbankzulage für Beamtinnen und Beamte

       Weiterentwicklung des ETV PB FV §10 Variable Vergütung

      Mitbestimmung bei Ausgestaltung von Zielvorgaben

      Lineare Tabelle (z.B. 75% Zielerreichung = 75% Variable)

      Ausweitung auf MASV/IBL

      Echte Anwesenheitszeiten berücksichtigen

      Teilumverteilung in fixe Gehaltsbestandteile

      Feste Abrechnungszeiten/Keine Rückzahlung

 

Aktuelle Informationen aus dem Fachbereich Finanzdienstleistungen

 

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Stand: 22.09.17